CDU Stellungnahme zur SPD Aussage „20 statt 25 Kinder pro Gruppe“

Natürlich ist auch uns von der CDU klar, dass eine verminderte Gruppenstärke eine intensivere Betreuung ermöglichen kann.

ABER was bedeutet diese Idee in der Realität?

 

Ab August 2021 wird es in den kommunalen Einrichtungen 19 Gruppen mit Ü3-Betreuung geben. Eine Reduzierung der Gruppenstärke von 25 auf 20 Kinder, wie von der SPD gefordert, entspricht 20% weniger Betreuungsplätze. Durch diese Reduzierung werden 95 Plätze wegfallen. 95 Familien werden so in den nächsten Jahren keinen Betreuungsplatz bekommen. Ist das solidarisch?

Um diesen Ausfall zu kompensieren müsste eine neue Einrichtung mit 5 Gruppen gebaut werden. Dieser Bau würde frühstens zum Kindergartenjahr 2024/25 in Betrieb gehen, ca. 4,5 Millionen Euro ohne Grundstück kosten und die jährliche Unterhaltung weitere 750.000 Euro aus dem schon jetzt defizitären Haushalt. Wie gesagt, nur um die durch die Reduzierung wegfallenden Plätze zu ersetzen.

Wir fragen uns, wie die SPD das ohne Erhöhung von Steuern und Gebühren finanzieren will und wie sie das den Eltern, denen dadurch in den nächsten Jahren kein Betreuungsplatz angeboten werden kann, erklären wollen.

 

Astrid Geiß

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