„Lebenswerte Orte. Starke Gemeinschaft. Nachhaltige Zukunft.“
Wirtschaft, Arbeit und Finanzen
Unser Ziel: Wir schaffen in finanziell schwierigen Zeiten Spielraum für die Gemeinde, um wichtige Zukunftsinvestitionen nachhaltig und zukunftssicher zu ermöglichen. Eine solide Haushaltsführung, die Stärkung lokaler Betriebe sowie eine vorausschauende Nutzung von Förderprogrammen bilden dafür eine unerlässliche Basis. Hierzu gehört insbesondere die Einbindung des von uns beantragen Fördermanagers. Wir erhalten, erweitern und weisen Gewerbeflächen aus, unterstützen die landwirtschaftlichen Betriebe und fördern die interkommunale Zusammenarbeit, um Kosten zu reduzieren und Synergien zu schaffen. Gleichzeitig setzen wir auf wirtschaftliche Innovationskraft und neue familienfreundliche Arbeitsmöglichkeiten in unserer Gemeinde, um langfristige Perspektiven für alle Generationen zu sichern. Starke und zukunftsfähige Finanzen entstehen nicht nur durch Visionen, sondern durch konkrete Maßnahmen, wie die Beantragung und Bewerbung um Förderprogramme von EU, Bund und Land – und genau diese setzen wir konsequent um. Gleichzeitig müssen wir unseren kommunalen Pflichtaufgaben stetig nachkommen und diese mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln schultern. Unser Ziel ist es, die Verschuldung der Gemeinde so gering wie möglich zu halten und wenn möglich Schulden abzubauen.
Energie und Umwelt
Unser Ziel: Groß- und Klein-Zimmern sollen nachhaltig, zukunftsfähig und klimafreundlich gestaltet werden. Das sind Grundwerte einer konservativen und christdemokratischen Politik. Wir setzen auf eine aktive Förderung lokaler Energieerzeugung, insbesondere durch Beteiligungen der Bürgerinnen und Bürger als auch der Gemeinde selbst an Energiegenossenschaften, und unterstützen die Speicherung und Installation von Solarstrom innerhalb der Gemeinde. In diesem Zuge möchten wie eine sichere und stabile Netzinfrastruktur herstellen. Gleichzeitig entwickeln wir gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas, durch Grünflächen und klimafreundliche Quartiersgestaltung, die besonders Familien zugutekommt. Unser Ansatz ist pragmatisch und lösungsorientiert: Wir gestalten die Zukunft mit Verstand und Weitsicht, schaffen nachhaltige Strukturen und vermeiden unnötige Vorschriften oder Maßregelungen. So verbinden wir Umweltschutz, Lebensqualität und wirtschaftliche Vernunft zu einem Konzept, das unsere Gemeinde langfristig stärkt.
Lebensqualität und Ortsentwicklung
Unser Ziel: Groß- und Klein-Zimmern sollen lebenswerte Orte für alle Generationen bleiben. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Ortskerne attraktiv und lebendig sind und Leerstände reduziert werden. Dazu zählen Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns, die Modernisierung der Kinderspielplätze, die familienfreundliche Aufwertung der Grünen Mitte und die Gestaltung der Friedhoferweiterungsfläche. So fordern wir bei der Umgestaltung der Friedhofserweiterungsfläche die Schaffung von seniorengerechten Wohnformen und den Bau einer Kita. Weiterhin sichern wir den Erhalt des Hallenbades, zur Sicherung des Freizeitangebots für Familien und des Schulschwimmens. Auch die Kinder- und Jugendförderung sowie die Seniorenarbeit werden konsequent weiterentwickelt. Vereine erhalten durch die Zugänglichkeit des „Zimmner“-Raums in der Mehrzweckhalle bessere Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Arbeit. Sozialer Wohnraum ist uns wichtig: Wir arbeiten gezielt mit Investoren zusammen, ermöglichen Neubauprojekte und sichern diese durch Belegungsrechte, um den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger zu decken, ohne dabei selbst investiv tätig werden zu müssen.
Sicherheit und Infrastruktur
Unser Ziel: Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich jederzeit sicher fühlen. Wir stärken das Sicherheitsgefühl im Ortsbild, zum Beispiel durch die Installation von Kameras an öffentlichen Plätzen, verbessern die Straßenbeleuchtung und setzen auf präventive Maßnahmen, etwa durch die Einstellung eines Streetworkers oder die Wiedereinführung des freiwilligen Polizeidienstes. Hierbei unterstützen wir die Forderungen unseres Bürgermeisters aus seinem Wahlkampf. Gleichzeitig investieren wir weiterhin konsequent in den Katastrophen- und Brandschutz und bleiben hier Vorbild. Das KOMPASS-Programm für kommunale Sicherheit setzten wir konsequent fort. Die Verkehrsinfrastruktur wird durch gezielte Straßensanierungen und den Bau eines Verkehrskreisels an der Dieburgerstraße / Bertha-von-Suttner-Straße verbessert, während die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer kontinuierlich erhöht wird. Wir fordern Transparenz bei der Sanierung der Ortsdurchfahrtsabschnitte Nord und Süd, um den Anwohnern eine zügige und reibungslose Bauphase zu ermöglichen. In diesem Zug möchten wir die Verkehrsberuhigung der Ortseinfahrten in Groß- und in Klein-Zimmern realisieren. Darüber hinaus setzen wir uns für den Erhalt und die Förderung von Geschwindigkeitsanzeigetafeln ein.
Mobilität und Verkehr
Unser Ziel: Mobilität in Groß- und Klein-Zimmern soll sicher, zuverlässig und umweltfreundlich sein. Wir entwickeln ein umfassendes Verkehrskonzept, das den öffentlichen Nahverkehr stärkt, das Parkraummanagement gezielt optimiert und Stellplätze auch bei Straßensanierungen sichert – wie aktuell bei der geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt. Der Bürgerbus wird erhalten und sein Angebot nach Möglichkeit erweitert. Rad- und Gehwege werden sicherer gestaltet, barrierefrei ausgebaut und miteinander vernetzt, um eine sichere und komfortable Mobilität für alle Altersgruppen zu gewährleisten. Zudem fördern wir umweltfreundliche Verkehrsalternativen, wie E-Mobilität, Carsharing-Modelle und Fahrradverkehr, um die Lebensqualität in unseren Ortskernen zu steigern und das Klima zu schützen. Einer besseren Anbindung von Groß-Zimmern an Darmstadt stehen wir ergebnissoffen gegenüber (Tram, Bahn oder Seilbahn).
Ehrenamt und Gemeinschaft
Unser Ziel: Ehrenamtliches Engagement und das gemeinschaftliche Miteinander sind zentrale Pfeiler unseres Gemeindelebens. Wir reaktivieren die Ehrenamtslotsen, bauen eine digitale Ehrenamtsbörse auf und erweitern das Angebot der Ehrenamtskarte. Städtepartnerschaften werden intensiviert, Schüleraustausche gefördert und wirtschaftliche Kooperationen gestärkt. Die Kinder-, Jugend-, Senioren- und Familienarbeit bleibt ein wichtiger Schwerpunkt unserer Fördermaßnahmen. Das erfolgreiche Bauwagenprojekt im Quartier Dresdener Straße soll fortgeführt und ausgebebaut werden. Als aktive Mitglieder in den Vereinen kennen wir die Herausforderungen der heutigen Zeit und wollen diese bestmöglich unterstützen – unter anderem durch optimale Rahmenbedingungen, wie die Errichtung eines Kunstrasenplatzes auf dem Gemeindesportplatz und Bürokratieabbau. Die finanzielle Unterstützung und Förderung der Vereine behalten wir bei.
Gesundheit und Daseinsvorsorge
Unser Ziel: Wir wollen die gesundheitliche und soziale Versorgung in Groß- und Klein-Zimmern wohnortnah, zuverlässig und zukunftsfähig gestalten. Dabei erhalten wir bestehende Angebote und handeln proaktiv: Wir suchen den Austausch mit Ärztinnen, Ärzten und Betreuungseinrichtungen, um Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam passende Lösungen zu entwickeln. Ein Schwerpunkt ist der Bau eines neuen Ärztehauses auf der Friedhoferweiterungsfläche, um die medizinische Versorgung künftig zentral und gut erreichbar anzubieten. So stellen wir sicher, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer umfassenden medizinischen und betreuenden Infrastruktur haben, die ihre Lebensqualität langfristig stärkt.
Unser Ziel: Verwaltung und Politik sollen transparent, effizient und bürgernah sein. Wir treiben die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung konsequent voran, um Prozesse zu vereinfachen, Wartezeiten zu reduzieren und demokratische Beteiligung zu erleichtern. Dabei sollen bestehende Angebote der Verwaltung auch weiterhin analog zugänglich sein. Gleichzeitig schaffen wir neue Möglichkeiten, Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden – durch Online-Beteiligungsformate, Bürgerversammlungen und regelmäßige Informationsangebote. So fördern wir den direkten Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern, stärken das Vertrauen in Entscheidungen und stellen sicher, dass die Perspektiven der Betroffenen in die Entwicklung unserer Gemeinde einfließen.